Nidwaldner schwäne


Abschuss der Nidwaldner Schwäne

Der Bund hat der Nidwaldner Regierung die Bewilligung erteilt, die Population der Schwäne in Nidwalden mittels Abschuss zu regulieren.

 

Wir, der Tierschutzverein Nidwalden, ist damit nicht einverstanden!

 

Die von der Nidwaldner Regierung beschriebene Problematik, welche die Schwäne angeblich verursachen, können wir weder akzeptieren noch nachvollziehen!

 

 

HIER kann man Lesen warum!

  

 

12.11.2019

Heute hatten wir erneut ein Treffen mit Jan Spycher auf dem Flugplatz Buochs.

Er fuhr mit uns zur Landebahn, wo sich auf der Wiese daneben 17 Schwäne aufhielten.

Da die Wiese bei der Notauslaufstelle, wo sich die Schwäne normalerweise aufhalten, zurzeit von den Landwirten begüllt wird, haben sie sich jetzt weiter zur Landebahn verzogen, wo sie jetzt die Sicherheit der landenden Flugzeuge gefährden.

 

Unser Vorhaben, die Schwäne mit Hunden zu Vergrämen, wurde erstmal zur Seite gelegt.

Herr Spycher meinte, dass das Aufstellen von Weidezäunen auch helfen würde.

Also werden wir nun Weidezäune kaufen und diese am Dienstag, 19. November 2019 zusammen mit Herrn Spycher aufstellen.

 

Hoffen wir, dass es klappt!


25.10.2019

Luzerner Zeitung: Nach den Schwänen sind die Möwen eine Gefahr

 


11.09.2019

Am 17. Juli 2019 wurden wir zu einem Treffen mit dem Flugplatzbetreiber Jan Spycher eingeladen.

Herr Spycher nahm sich den ganzen Vormittag für uns Zeit und führte uns auf dem Flugplatzgelände herum.

Er hat ein grosses Herz für Tiere und das merkte man, da er sich Bestens mit allen Tieren, die sich auf dem Flugplatzgelände aufhalten, auskennt.

Herr Spycher ist nach wie vor überzeugt, dass ein Abschuss nichts bringt, da nach kurzer Zeit der Platz eines abgeschossenen Tieres durch ein Neues ersetzt wird.

Betreffend der Schwäne ist es leider so, dass diese auf keinerlei Geräusche reagieren. Er erzählte uns, dass ein verletzter Schwan innerhalb einer Gruppe geschossen werden musste. Die Schwäne liessen sich weder durch den Knall des Schusses, noch durch das Zusammensacken des tödlich getroffenen Schwanes beeindrucken...

 

Zur Flugsicherheit gehört neben der Piste auch das Land links und rechts davon. In der Breite je 50 m. Die Schwäne halten sich aber bevorzugt innerhalb dieser Fläche auf.

Einer dieser Schwäne watschelt leider auch noch am liebsten auf der Piste umher und gefährdet dadurch klar den Flugverkehr.

 

Herr Spycher erzählte weiter, dass die einzig wirksame Vergrämung er selber durchführe, indem er mit seinem angeleinten Hund auf die Schwäne zugehe.

Nur so lassen sich die Schwäne beeindrucken und fliegen davon.

Dies sei sehr Zeitaufwändig und er wäre sehr froh, wenn man jemanden dafür hätte, der dies hauptsächlich in den Wintermonaten übernehmen würde.

Leider sei es nicht möglich, dafür extra eine Arbeitsstelle zu erschaffen...

 

Wir möchten nun Herrn Spycher mit der Suche nach mehreren Hundehaltern unterstützen, die bereit wären diese Arbeit ehrenamtlich, in den Wintermonaten und zugunsten der Schwäne zu übernehmen.

Diese Personen werden von Herrn Spycher entsprechend ausgebildet.

 

Weitere Infos dazu werden wir zum gegebenen Zeitpunkt bekannt geben.


04.09.2019

Heute wurde die Verfügung zum Abschuss der Schwäne im Amtsblatt veröffentlicht.

 

Leider hat keine die von uns angeschriebenen Organisationen wie ProNatura, WWF Unterwalden oder Birdlife Einsprache erhoben.

 

Somit ist diese Verfügung rechtskräftig und es dürfen Schwäne abgeschossen werden...


27.02.2019

Wie in der Nidwaldner Zeitung vom 21.02.2019 berichtet wurde, sehe man im Moment von einem Abschuss ab, man wolle die Situation beobachten und im Herbst nochmals darüber befinden...

Die Schonzeit hat gerade begonnen, also dürfen keine Schwäne geschossen werden...

Von angeblichen 40 Schwänen sind es nun plötzlich ca. 20 Schwäne. Genauso viele wie auch im 2016. 
Wir haben die Schwäne auf dem Flugplatz während sieben Tage zweimal täglich gezählt, mehr wie 24 Schwäne zählten wir nie. Also ist die Zahl der Schwäne in den letzten drei Jahren in etwa konstant geblieben.
Wir haben nun Akteneinsicht beim Bafu eingereicht. 


21.02.2019

Nidwaldner Zeitung: "NW Regierung wartet mit Abschuss von Schwänen zu"

Nidwaldner Zeitung:  "Mein lieber Schwan"


08.02.2019
Wir haben von Pro Natura Antwort erhalten:

Ich danke Ihnen für das Engagement Ihres Vereins zugunsten der Schwäne. Pro Natura teilt die Ansicht, dass die angebliche „Problematik“ rund um lokale Ansammlungen von Höckerschwänen, Landwirtschaft und Flugbetrieb unverhältnismässig aufgebauscht wird durch einzelne PolitikerInnen, Medien und Landwirte und dass eine Regulierung des Bestands weder notwendig noch zielführend ist. Jedoch wird Pro Natura in diesen oder ähnlich gelagerten Fällen nicht vom Verbandsbeschwerderecht Gebrauch machen.

Die Gründe, weshalb Pro Natura keine Verbandsbeschwerde einreichen wird, sind uns bekannt.


07.02.2019

Unser Inserat im Nidwaldner Blitz


29.01.2019

Als kleiner Tierschutzverein haben wir leider keine Möglichkeit Einsprache gegen die Verfügung zu erheben!

Dies können nur Organisationen welche über ein Verbandsbeschwerderecht nach NHG verfügen. Diese Organisationen haben wir um Hilfe gebeten und drei von ihnen: WWF UnterwaldenPro Natura und Birdlife Schweiz werden die Sachlage nun genauestens prüfen. 

Wir hoffen sehr, dass diese Organisationen zum selben Schluss kommen wie wir,- dass unsere Nidwaldner Schwäne weiterleben dürfen!

28.01.2019

Zeitungsbericht Nidwaldner Zeitung:   "Abschusspläne erhitzen die Gemüter"



Gutachten

Unten aufgeführt ein interessantes Gutachten über die Beweidung von Wiesen durch Schwäne von Prof. Dr. Reichholf (in Auftrag gegeben vom Schwanenschutz-Komitte e.V. ) und einen Brief an die Nationalräte der Schweiz.

 

! WICHTIG ! 

Der Brief an die Nationalräte der Schweiz und das Gutachten von Prof. Dr. Reichholf sind Eigentum des  Schwanenschutz-Komitee e.V. und darf ohne deren Einwilligung nicht weiterverbreitet werden!

 

Brief an die Nationalräte der Schweiz

 

Gutachten von Prof. Dr. Reichholf- Beweidung von Wiesen über Schwänen