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BRUT- UND SETZZEIT,- HUNDE AN DIE LEINE

Viele einheimische Wildtiere pflanzen sich in den Frühlingsmonaten fort.

Während dieser „Brut- und Setzzeit“ werden Hundehaltende in einigen Kantonen dazu verpflichtet, ihre Hunde im Wald, am Waldrand und an Wälder grenzende Wiesen an der Leine zu führen.

Wir bitten alle Hundehaltende dafür zu sorgen, dass ihre Hunde die Wildtiere weder stören noch jagen - unabhängig davon, ob in ihrem Kanton eine entsprechende Leinenpflicht besteht.

 

In den Frühlingsmonaten, in denen viele Wildtiere setzen und brüten, sehen manche Kantone zum Schutz des Wildes strenge Vorschriften für das Ausführen von Hunden im Wald vor.

 

In Ob- und Nidwalden gilt in den Wildruhgebieten vom 1. bzw. 15. Dezember bis zum 30. April eine generelle Leinenpflicht, die sich in manchen Gebieten bis in die Sommermonate erstreckt.

 

In Nidwalden sind die Hunde in den Wildruhegebieten Lauelenegg-Nätschen, Arven-Scheligsee und Scheidegg bis am 15. Juni und in Obwalden in Schlierengrat, Nüwenalpwald, Schattenberg, Rosalp/Gerlisalp/Gemsgrube, Bärengraben, Teufimatt und Ross-/Dälenboden bis am 15. Juli an der Leine zu führen.

 

GIBT ES VORSCHRIFTEN IN BEZUG AUF DIE LEINE?

Da die Gesetze auf das Wohl der Wildtiere ausgerichtet sind, spielt die Länge oder Art der Leine keine Rolle.

Auch die Verwendung einer langen Schlepp- oder Flexileine ist zulässig, solange der Hundehalter diese festhält und den Hund damit kontrollieren kann.

Auf diese Art und Weise kann den Hunden trotz Leinenpflicht ein gewisser Bewegungsfreiraum gewährt werden.

 

WAS PASSIERT WENN ICH MICH NICHT AN DIE LEINENPFLICHT HALTE?

Der Verstoss gegen die gesetzlich auferlegten Leinenpflichten stellt eine strafrechtliche Übertretung dar, die mit einer Busse bestraft wird - und zwar unabhängig davon, ob der Hund tatsächlich gejagt oder gewildert hat.

Beisst ein Hund ein Reh oder ein anderes Tier, müssen die betreffenden Hundehaltenden ausserdem für den durch ihren Hund verursachten Wildschaden aufkommen.

 

Haben sie fahrlässig gehandelt - beispielsweise weil ein mehrfach auffälliger, notorisch jagender Hund in wildreichen Gebieten nicht an der Leine geführt wurde, kommt unter Umständen eine Bestrafung wegen fahrlässiger Tierquälerei in Betracht.

 

KANN MEIN HUND ABGESCHOSSEN WERDEN, WENN ER BEIM WILDERN ERWISCHT WIRD?

Wird ein Hund beim Jagen oder Wildern erwischt, sehen fast alle Kantone die Möglichkeit vor, dass dieser durch den Jagdvorsteher oder eine andere Person abgeschossen werden kann.

So können Hunde, die im Kanton Zürich wiederholt beim Wildern angetroffen werden, nach einer vorhergehenden schriftlichen Ermahnung des Halters sofort durch Jagdpächter oder andere berechtigte Personen abgeschossen werden, wenn sie erneut beim Jagen oder Wildern erwischt werden.

Solche oder ähnliche Bestimmungen existieren auch im Kanton Nidwalden, Schwyz und Uri.


01.03.2018

 


GIFTKÖDER AUSGELEGT – EINE STRAFTAT 

Ein Hundehasser hat - wie diverse Medien berichten - einer Besitzerin von drei Hunden mit Rasierklingen präparierte Cervelats in den Garten geworfen. Trotz sofortigem Besuch und Operation in einer Tierklinik konnten die Hunde nicht überleben. Immer wieder liest man von mit Ködern vergifteten Tieren. 

Im beigefügten Beitrag (Tier und Recht - auf den Punkt gebracht!) erfahren Sie mehr zu diesem Thema. Schauen sie rein, es ist informativ und mit einem Beispiel aus der Gerichtspraxis beschrieben.



28.10.2017

18.11.2017

25.11.2017


KATZENKASTRATIONS-AKTIONEN IM HERBST 2017

 

Unsere drei Katzenkastrations-Aktionen

vom 28.10. und 18.11.2017 in Stans und eine zusätzliche am 25.11.2017 in Alpnach konnten erfolgreich durchgeführt werden.

 

Insgesamt wurden 219 Katzen kastriert!



Echtpelzfreie Mode

VerbraucherInnen, die tierfreundlich Einkaufen und auf Echtpelz verzichten möchten, bietet der Schweizer Tierschutz STS, als Vertreter des internationalen «Fur Free Retailer»-Programms in der Schweiz, bereits seit mehreren Jahren mit dem «pelzfrei-Label» eine zuverlässige Orientierungshilfe.

Das STS-Label mit dem Schriftzug «hier wird kein Tierpelz verkauft» zeichnet Geschäfte und Bekleidungsmarken aus, die in ihrer Kollektion gänzlich auf die Verarbeitung und den Verkauf von Echtpelz verzichten.

Dazu gehören führende Modemarken wie H&M, Esprit, American Apparel, Blue Dog, Schild oder Chicoree.


TiPps für den tierfreundlichen Einkauf

Worauf tier- und umweltfreundliche Konsumenten beim Einkauf achten sollten, um nicht ungewollt tierquälerische Produktionsmethoden zu unterstützen.